4.2. von Luang Prabang nach Bangkok

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Bernd und ich werden gleichzeitig von Blitz und Donner geweckt. Nein – nicht schon wieder Regen. Aber das war scheinbar das letzte Aufbäumen der Schlechtwetterperiode. Denn kurz darauf strahlt die Sonne vom Himmel und man sagt uns, dass es die nächsten Tage extrem heiss werden soll. Aber wir nehmen heute Abschied von Laos. Da wir aber erst um 13.30 abfliegen geniessen wir den Vormittag noch im Liegestuhl.

Der Flughafen von Luang Prabang wäre in Mexico gerade mal ein kleinerer Busbahnhof. Nach dem Einchecken gehst du wieder raus und sitz im Freien rum, bis dein Flieger geht.

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Nach einenem Aufenthalt in Vientiane geht es um 18.30 weiter nach Bangkok.

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Hier trifft uns fast der Schlag, so heiss wie es hier  am Abend noch ist. Das sind wir gar nicht mehr gewöhnt.

Die nächsten zwei Tage werden nur noch mit faulenzen, baden und shoppen verbracht. Am Donnerstag treten wir dann unsere Rückreise an und werden uns am Freitag bei euch melden. Bis dahin…

SABAAI-DEE

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3.2. Luang Prabang

In der Nacht hat es zur Abwechslung mal wieder geregnet. Aber morgens hat es gottseidank aufgehört – wir haben für heute nämlich einen Bootsausflug zu den „Pak Ou Höhlen“ geplant. Auf dem Hinweg ist es noch ziemlich kühl und neblig. Da Trockenzeit ist ( HaHaHa) haben sich im Mekong lauter kleine Inseln gebildet, die als Viehweide oder für den Gartenbau benutzt werden.

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Unterwegs wird noch ein Stop in einem kleinen Dorf eingelegt, wo Reiswein und -schnaps gebraut werden. Diesen Wein gibt es in rot und weiß und er schmeckt extrem gut.

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Als wir bei den Höhlen ankommen ist auch endlich die Sonne aufgewacht, so daß der Aufstieg zu einer ziemlich schweißtreibenden Angelegenheit wird ( warum müssen zu allen heiligen Höhlen immer soviele Stufen hinaufführen?) In den Höhlen ist es stockdunkel, erst wenn du mit der Lampe rumleuchtest kannst du die tausende ( es sind wirklich so viele!!!) Buddhafiguren sehen, die selbst in den kleinsten Felsritzen untergebracht sind.

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Die Rückfahrt genießen wir bei schönstem Wetter.

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Am Abend wage ich noch einen kulinarischen Versuch – laotische Bratwurst am Spieß. Im ersten Moment noch etwas seltsam schmeckt sie aber von Bissen zu Bissen immer besser!

2.2. Luang Prabang

Obwohl es wieder düster und kühl ist, ziehen wir gleich nach dem ( heute etwas späterem Frühstück) los, um die Halbinsel zwischen Mekong und Namkhan-River zu erkunden. Hier gibt es nette Gässchen mit hübschen Kolonialhäusern ( in denen sind aber fast nur noch Restaurants und Gästehäuser untergebracht)…

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… und Tempel, Tempel, Tempel!!!

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Die Mönche helfen fleißig beim restaurieren mit.

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Mittendrin fängt es wieder heftig zu regnen an und wir flüchten in ein kleines Cafe am Flussufer.

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Als es wieder mal trocken wird, bummeln wir weiter bis uns die Tempel zu den Ohren raus kommen.

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Ein paar kleine Mitbrinsel haben wir übrigens unterwegs auch noch erstanden.

Zum Tagesabschluß gab es noch für mich den obligatotischen Crepe af dem Markt. Saugut – denen kann ich einfach nicht wiederstehen.

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1.2. Luang Prabang

Morgens ist es wieder ziemlich kalt und düster. Aber gegen 11.00 kommt endlich die Sonne raus und schlagartig wird es warm.Das richtige Wetter für einen Ausflug zum Kuang Si Wasserfall. Zusammen mit Nicole und drei Freunden von ihr mieten wir einen Van und fahren los. ( ca. 1 Std. Fahrzeit)

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Dort angekommen beobachten wir erst mal einen Zeit lang die Bären, die hier eine Zufluchtsstätte, nach ihrer Rettung aus übelsten Verhältnissen, gefunden haben.

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Da das Wasser durch den vielen Regen frostig ist, laufen wir lieber nur spazieren und geniessen die Natur. Die ganz Harten, z.B. Skandinavier, baden trotzdem.

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Am späten Nachmittag kommen wir zurück nach Luang Prabang, bummeln abends ein wenig über den Nachtmarkt und treffen uns dann nochmal in Nicols Haus – zum Katzenknuddeln.

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31.1. Luang Prabang

Ein Uhr nachts…wir werden von einem ohrenbetäubenden Rauschen geweckt. Es hat ein richtiger Tropenregen begonnen und erst im laufe des Vormittags langsam wieder aufgehört. Also sind wir erst mal zu unserer Verabredung zum Kaffee getrabt und haben unterwegs was in der Wäscherei abgegeben.

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Gegen Mittag wurde es dann wieder trocken und wärmer. Also hat Bernd seine Schuhe (die zieht man immer aus bevor man das Haus betritt) erst mal zum trocknen in die Sonne gestellt…

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…und wir sind los zum Palastmuseumsarreal.

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Die Wächter dort sind extrem wachsam, wie man sieht.

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Anschließend waren wir noch im „Wat Mai“. Der ist wunderschön verziert.

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Am Abend waren wir dann zum Essen wieder mit Nicole verabredet und haben dann noch lange in ihrem Garten gesessen und geredet, wobei wir viel interressantes über Land und Leute erfahren haben.

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30.1. Luang Prabang

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Nach unserem gestrigen anstrengenden Tag, gehen wir es heute ganz langsam an und klettern erst mal auf den Phou Si, um uns inen Überblick zu verschaffen.

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Den Rest des Tages lassen wir uns einfach treiben.

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Am Abend machen wir dann wieder Bernds Nachtphotospaziergang.

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Zurück im Hotel treffen wir dann noch eine Frau wieder, mit der wir uns heute schon mal unterhalten haben, und werden für morgen zum Kaffee eingeladen.

29.1. Weiterreise nach Luang Prabang

Das Gepäck auf dem Dach festgeschnurrt und es geht los.

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Erst mal die gleiche Strecke, wie vor 3 Tagen, bis auf den Pass, wo ein e Mittagspause eingelegt wird.

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Dann langsam aber stetig bergab. An vielen kleinen Dörfern vorbei, mit Häusern, die oft geflochtene Wände haben.

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Dann endlich, 6 Stunden Fahrzeit und gefühlte 1000 Kurven später ( Zitat Bernd: diese Fahrt war schlimmer als 30 Fahrten mit der Achterbahn), erreichen wir Luang Prabang. Nach dieser anstrengenden Fahrt genehmigen wir uns nur noch ein kleines Abendessen am Mekongufer, zum Sonnenuntergang. Dann ab ins Hotel und noch ein wenig im Liegestuhl das geschundene Kreuz entspannen.

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28.1. Phonsavan

Heute morgen fühlte sich Bernd etwas warm an. Ich glaube er hat sich gestern, als wir völlig durchnässt ( außerdem war es ziemlich kühl) zurückkamen etwas verkühlt. Deshalb macht er heute lieber eine Ruhetag. Also fahre ich alleine mit dem Moped zu einer anderen Tonkrügestätte, die wir gestern wegen des Wetters nicht mehr besucht haben.

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Du darfst hier nur zwischen den Markierungen laufen, überall sonst ist die Gefahr von Blindgängern.

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Anschließend bin ich noch durch die Gegend gefahren und habe mir die Umgebung angeschaut.

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Nach einigen Stunden war ich wieder zurück und da es Bernd wieder besser ging, sind wir in den Ort gegangen, haben uns erst die beiden Infocentren über den Indochinakrieg angesehen und danach den Tag mit einem gehaltvollen Cocktail ( anlässlich unseres Hochzeitstages) ausklingen lassen.

27.1. Phonsavan

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Eigentlich wollten wir heute nur Mopeds leihen und drei Tonkrügestätten besuchen – aber es wurde ein recht ereignisreicher Tag.
Es fing damit an, dass Bernd in unserem Raucherzimmer auf mich gewartet hat bis ich fertig angezogen war. Als ich unseren Wohn/Schlafraum verlassen wollte, mussten wir feststellen, daß die Tür nicht mehr aufging und ich eingeschlossen war. Also hab ich mich mal auf unser Sofa gesetzt und überlegt ob ich mir vielleicht ein Tässchen Tee aufbrühen sollte, falls es länger dauert. Aber Bernd hat gleich Hilfe geholt und mit vereinten Kräften haben sie die Tür dann nach ca 20 Minuten wieder aufbekommen. Jetzt konnten wir frühstücken und mit Verspätung unsere Mopeds holen. Los gehts!

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Dann das nächste Malheur. Mitten auf weiter Strecke eiert Bernd plötzlich ziemlich rum – ein Plattfuß am Hinterrad! Also muß diesmal er warten und ich fahre los die nächste Werkstatt suchen. Sobald sie gefunden und klargemacht war, daß der nette Mann den Schaden gleich beheben wird, bin ich wieder zu Bernd gefahren und ganz langsam mit ihm zusammen zur Werkstatt, wo gleich losgewerkelt wurde. Die Reparatur hat uns das Vermögen von 2,50 Euro gekostet.

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Endlich sind wir angekommen, da fängt es in Strömen an zu regnen. Also erst mal in eine kleine Kneipe und bei Kaffee abwarten bis es besser wird – endlich lässt der Regen nach und wir flitzen los, da der Himmel tief schwarz ist und wir damit rechnen, daß es bald wieder anfängt.

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Schon fängt es wieder zu regnen an – immer mehr und mehr. Das wird heute nichts mehr – fahren wir lieber zurück.

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Wenn allerdings so eine Lehmpiste nass und vom Regen aufgeweicht ist, kann das ganz schön anstrengend zum fahren werden und manchmal nimmt auch einer ein Schlammbad.

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Nach ca 20 Kilometern und 1 1/2 Stunden später sind wir beide wohlbehalten wieder im Hotel angekommen und hoffen, dass wir morgen mehr Glück mit dem Wetter haben .

26.1. von Vang Vieng nach Phonsavan

Mit dem Minivan geht es um 9.30 los. Nach fast 100 km auf einer sich ständig nach oben schlängelnden Strasse erreichen wir in ca 1650 m Höhe erreichen wir Phou Khoun. das ist ein bedeutender Handelsort für die Bergbewohner. Hier teilt sich auch die Strasse in die Richtungen Luang Prabang und Phonsavan.

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Ab jetzt geht es wieder ca 100 km lang bergab. Hier noch einige Impressionen von unterwegs.

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Gegen 16.00 erreichen wir Phonsavan, kaufen gleich unsere Bustickets für die Weiterfahrt, checken wo wir Mopeds bekommen und lassen den Tag mit ein paar Beer Lao ausklingen.